VIVAVIS – Decoding the furure

Legionellenüberwachung mit enQube

Koblenz, 15.07.2020 – Überall dort, wo Wasser über einen längeren Zeitraum in Leitungen oder Behältern stehen bleibt, steigt die Gefahr, dass die Anzahl der Legionellen den zulässigen Grenzwert übersteigt. Im Rahmen der Quartierslösung bietet VIVAVIS eine Möglichkeit der Legionellenüberwachung, die stets über den aktuellen Zustand informiert und vorbeugend agieren kann.

Am 15. Juni hat das Auswärtige Amt die Reisewarnung für eine Vielzahl von europäischen Ländern aufgehoben und auch innerhalb von Deutschland ist das Reisen wieder erlaubt. Das freut die Reisebranche, ruft aber auch das Robert-Koch-Institut auf den Plan. In der Ausgabe 24/2020 seines Epidemiologischen Bulletins warnt es vor einem erhöhten Legionellenwachstum in Folge geschlossener oder leere stehender Anlagen. Und nicht nur Hotels, Schwimmbäder, Schulen oder Sporteinrichtungen, auch Bereiche in Altenheimen oder Krankenhäusern können betroffen sein. Das Einatmen von erregerhaltigen Aerosolen, wie sie beispielsweise bei der Nutzung von Duschen oder Wasserhähnen einer Trinkwasseranlage mit erhöhter Legionellenkonzentration entstehen, kann eine Lungenentzündung – die sogenannten Legionärskrankheit – auslösen. Ab einer Wassertemperatur von 60°C werden die Erreger abgetötet.

Zwar tritt die Legionellenproblematik unabhängig von Corona auf, ist jedoch aufgrund des Lockdowns wieder verstärkt in den Vordergrund gerückt. Eine einfache Risikoabschätzung bietet die Legionellenüberwachung der VIVAVIS. Zur Überwachung wird auf Messwerte wie Temperatur und Strömungsverhalten des Wassers zugegriffen. Die erfassten Daten können dann im Energiemanagementsystem efficio übersichtlich in einem frei wählbaren Zeitbereich dargestellt werden. Auch andere Optionen, wie die Bereitstellung von in festen Rastern erfassten Daten über MPX- oder CSV-Dateien oder ein eventbasierter Dateiversand sind möglich. Das permanente Monitoring der Liegenschaften ergänzt die durchzuführenden Routinekontrollen um eine zusätzliche Komponente, sodass sich mögliche Problembereiche sehr schnell erkennen und eingrenzen lassen.

Der hier skizzierte Anwendungsfall ist nur einer von vielen möglichen Mehrwerten der Quartierslösung von VIVAVIS. Das Herzstück dieser Lösung bildet der enQube, unser Gateway zum Sammeln und Bereitstellen von Messdaten aus Sensoren, Zählern und Aggregaten. Er verfügt über einen integrierten Webserver und übernimmt die Funktion einer Datendrehscheibe zwischen den beteiligten Systemen innerhalb der Gesamtlösung. Dank seiner zertifikatsbasierten Kommunikation sind die Daten bei der Übertragung bestens geschützt. Dezentrale Logik- und Alarmierungsfunktionen lösen eine festgelegte Aktion aus, sobald ein bestimmter Grenzwert überschritten wird – z. B. eine Nachricht an den Anwender, sobald sich die Wasserwerte außerhalb des zulässigen Rahmens bewegen. Und für die Zukunft ist auch vorgesorgt: Sobald ein Smart Meter Gateway zum Einsatz kommt, können die vom enQube erfassten Daten über die CLS-Schnittstelle geroutet werden.

Ob Submetering, Betriebsmonitoring oder umfassendes IoT-Projekt – die Baukastenlösung von VIVAVIS stellt Ihnen die passenden Komponenten bereit. Sie wählen nur die für den jeweiligen Anwendungsfall benötigten aus und bleiben flexibel. So können Sie den Auf- und Ausbau ihrer IT-Infrastruktur optimal an ihrer Geschäftsstrategie ausrichten.

Möchten Sie mehr über die Möglichkeiten der Quartierslösung erfahren? Dann kontaktieren Sie einen unserer Vertriebsmanager. Er wird Sie gerne beraten.

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